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Wegen digitaler Pause gerade geschlossen.

Greta Thunberg: "Ihr sprecht nur von grünem, ewigen Wirtschaftswachstum, weil ihr zu viel Angst habt. euch unbeliebt zu machen. Ihr sprecht nur darüber, mit den immer gleichen Ideen weiterzumachen, die uns in diese Krise geführt haben. Und das, obwohl die einzige vernünftige Entscheidung wäre, die Notbremse zu ziehen."


Es sind die Fragen, die uns bewegen. Fragen nach dem Jetzt. Sind Pixel wirklich vegan? Machen wir uns zu viele Gedanken? Ist das alles wirklich durchdacht? Kann man Gedanken wiederverwerten? Ist Gier wirklich wichtiger als Menschlichkeit? Wenn ich hin- und zurückfliege, hebt sich das dann auf? Das kriegen die doch hin? Wer immer die auch sein mögen. Gibt es zu viele Bilder? Zu viele Buchstaben. Und vielleicht noch sinnlos zusammengesetzt. Macht ein großes Auto potenter? Wer gewinnt beim Krieg Arm gegen Reich? Sind es wirklich immer die Dummen? Oder die, die das weit von sich weisen? Warum lassen wir zu, daß Konsum tötet? Sind das nicht die anderen? Können wir uns Moral leisten? Was ist Moral? Daß mit Lebensmitteln gezockt wird? Daß Kinder und/oder Sklaven für unseren Lebensstandart ausgebeutet werden? Wie grün ist Bio? Gibt es Menschen zweiter Klasse? Ist es sinnvoll, die Mehrheit von einer guten Gesundheitsfürsorge auszuschließen? Und was machst du am Freitag?


Wir machen erstmal Pause. Über ein Vierteljahrhundert im Netz. Viele Möglichkeiten erforscht und ausgelotet. Noch immer sind da mehr Fragen als Antworten. Muß oder will man wirklich alles wissen? Wie wichtig ist das Netz für das reale Leben? Muß man für einen "Burn-Out" nicht erstmal für etws brennen? Kann man digital verhungern? Was treiben Nullen und Einsen wenn es dunkel wird? Was kommt danach? Hört das irgendwann einmal auf? Das Leben kann analog gelebt werden. Oder digital lückenlos dokumentiert werden. Unter Umständen bleibt da wenig Zeit für das Wesentliche. Ist es wirklich das, wovon wir geträumt haben? Finger, die über Glasscheiben wischen und bläulich schimmernde Geichter mit leeren Augen? Menschen, die nicht mehr miteinander reden können. Digital kommunizieren soll die Zukunft sein? Es ist Zeit für eine lange Pause. Eine ganz lange Pause. Zeit für Muße. Einfach Zeit. Durchatmen. Ruhe. Zeit für ausschweifende Gedanken. 


 Analoge Briefe, Päckchen & Pakete werden mit viel Freude entgegengenommen und finden auch angemessene Beachtung. Digitale Post dauert in der Regel doch etwas länger, wird aber innerhalb von circa vierzehn Tagen gelesen und gegebenenfalls auch beantwortet. Erreichbarkeit rund um die Uhr? Ist permanente Erreichbarkeit wirklich erstrebenswert? Sind es nich die Slaven, die immer rereichbar sein sollten? Hat der Mensch nicht etwas Besseres verdient als eine smarte Hirnfessel? Schon wieder diese Gedanken. Was ist noch wichtig? Was ist erläßlich? Was wäre die Alternative? Augen zu und durch. Gibt es dafür nicht die künstliche Intelligenz? Die nicht viel mit sich selbst zu tun hat. Alles nur eine Illusion.


Werden wir mit Überzeugung sagen können, wir hätten das nicht kommen sehen? Als man es hätte hören können waren da diese süßen Katzenvideos. Einfach gestrickte Wahrheiten zeigen den Weg auf. Das muß nicht wirklich kommentiert werden. Da feiert sich das Netz als Tor in den Untergang. Bloß nicht so viel denken. Da, schau, schon wieder ein lustiges Video. Um die Zukunft kümmern sich doch diese Schulschwänzer. Soweit haben wir es kommen lassen. Es gibt vielleicht einiges zu tun ohne etwas zu tun. Klimaneutral. Andere Zeiten. Und vielleicht überraschend. Und manchmal geschehen noch Zeichen und Wunder. Fast so wie damals als auch dafür noch Zeit war. Nur etwas aufregender. Und wir sind live dabei.


Simone de Beauvoir, Die Welt der schönen Bilder "…Gegenden, in die die Technik noch nicht vorgedrungen ist, wo das Geld die Menschen noch nicht verdorben hat. Dort kennen die Menschen eine Art strenges Glück, weil sie sich bestimmte wirklich menschliche Werte bewahrt haben, Würde, Brüderlichkeit, Großmut, die dem Leben einen einzigartigen Geschmack verleihen. Solange man weiter neue Bedürfnisse weckt, wird man die Frustrationen vermehren. Wann hat der Niedergang begonnen?"


Das Leben geht einfach so weiter. Auch wenn man gerade mit etwas ganz Wichtigem beschäftigt ist. Oder mit Unwichtigem. Oder dann doch lieber gar nicht denken. Das kann einen ja schon überfordern. Wenn da was schiefgeht. Es geht ja doch nur um Alles.


Kontakt/Hinweise/Andere nette Seiten


Kontakt: R. Seifert · Künstler & Privatier · Vietzer Str. 3 · 29475 Gorleben · eMail: Info@NettWoerk.de

Hinweis: NettWoerk.de ist ein rein privates Kunst- & Kultur-Projekt ohne finanziellen Hintergrund.

Andere nette Seiten: findet man in jeder örtlichen Buchhandlung oder Bibliothek. Die Realität bietet da vielfältige Möglichkeiten, die es zu erforschen gilt. Und das kann sehr spannend sein. Ganz ohne Netz und doppelten Boden.

Hinweis Zwei: Die digitale Welt bietet keinen alternativen Lebensraum.